Das Basketball Austria Cup-Wochenende bot hochklassigen Basketball, enge Entscheidungen und emotionale Finalspiele. In der Wiener Sport Arena wurden die Cup-Titel bei den Herren, Damen und im Rollstuhl-Basketball vergeben. Sportlich stand das Wochenende auf hohem Niveau – organisatorisch blieb dennoch Raum für Diskussionen.

(Quelle: tips.at, 05.06.2026)
Das Herren-Finale zwischen den Raiffeisen Flyers Wels und den Kapfenberg Bulls entwickelte sich zu einem echten Nervenspiel. Nach ausgeglichenen 40 Minuten stand es 81:81, die Entscheidung fiel erst in der Overtime.
Dort präsentierten sich die Flyers hoch fokussiert, aggressiv und in den entscheidenden Momenten spielerisch auf den Punkt. Mit konsequenter Defense und effizienter Offensive setzten sich die Welser schließlich mit 96:89 durch und holten sich verdient den Cup-Titel. Kapfenberg hielt lange dagegen, musste sich am Ende aber der Qualität und Entschlossenheit der Flyers geschlagen geben.
Top-Scorer bei den Siegern war Marcus Azor, der mit 29 Punkten maßgeblichen Anteil am Cupsieg der Flyers hatte. Der Guard übernahm in wichtigen Phasen Verantwortung, war offensiv kaum zu stoppen und wurde für seine Leistung folgerichtig zum MVP des Finales gewählt.
Randnotiz: Christian von Fintel rasierte sich nach dem Cupsieg den Bart – ohne Bart war der Flyers-Kapitän fast nicht wiederzuerkennen. Ob es sich dabei um ein Versprechen oder eine spontane Aktion handelte, blieb offen.
Mit intensiver Verteidigung, klarer Struktur im Spielaufbau und guter Trefferquote ließ der Titelverteidiger wenig Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen.
Ein gut organisiertes Gastro-Buffet für den größeren Hunger sowie eine Snack- und Getränkebar sorgten für eine durchgehend gute Versorgung der Besucher:innen.
Sehr gutes Angebot für Kinder
Besonders positiv fiel das umfangreiche Kinderprogramm auf. Mit Spielautomaten, Bogenschießen, Wuzzeltisch, Mini-Tischtennis und weiteren Mitmachstationen war das Angebot familienfreundlich, abwechslungsreich und gut besucht – ein klarer Mehrwert für das Event.
Atmosphäre durch Fans
Unabhängig von der Hallengröße sorgten die anwesenden Fans für lautstarke, emotionale und konstante Unterstützung ihrer Teams – gerade in den entscheidenden Spielphasen war die Intensität auf den Rängen klar spürbar.
Erneut wurde eine sehr große Halle gewählt, von der lediglich eine Längsseite der Tribüne gefüllt war. Die gegenüberliegende Seite sowie beide Korbseiten blieben leer. Optisch wirkte der Raum dadurch weitläufig, auch wenn die Fans akustisch für Stimmung sorgten.
Jackenregelung beim Einlass
Der Zutritt zur Halle war nur ohne Jacke erlaubt, weshalb Zuschauer:innen zur kostenpflichtigen Garderobe (2 Euro pro Jacke) gebeten wurden. Die Regelung dürfte auch dem Ziel gedient haben, eine möglichst kompakte und einheitliche TV-Kulisse zu erzeugen, sorgte bei einigen Besucher:innen dennoch für Unverständnis.
Soundeffekte bei Freiwürfen
Im Finale wurden nach getroffenen oder verworfenen Freiwürfen Sounds eingespielt. Diese wirkten auf viele eher belustigend und vermittelten stellenweise wenig Ernsthaftigkeit oder echtes Spannungsgefühl, das man mit einem Cup-Finale verbindet.
Wiederholte Pausen-Events:
Negativ fiel auf, dass sich die Pausenrahmenprogramme wiederholten. Zuschauer:innen, die bereits bei Halbfinalspielen oder mehreren Partien anwesend waren, bekamen dieselben Show-Acts mehrfach zu sehen – was den Unterhaltungswert mit zunehmender Dauer reduzierte.
Gleichzeitig bleiben organisatorische Themen wie Hallenwahl, Garderobenregelung, Pausenprogramm und Event-Inszenierung Ansatzpunkte, um dem Cup auch abseits des Spielfelds noch mehr Profil zu verleihen.
Herren-Cup: Flyers Wels entscheiden Final-Krimi in der Verlängerung

(Quelle: tips.at, 05.06.2026)
Das Herren-Finale zwischen den Raiffeisen Flyers Wels und den Kapfenberg Bulls entwickelte sich zu einem echten Nervenspiel. Nach ausgeglichenen 40 Minuten stand es 81:81, die Entscheidung fiel erst in der Overtime.
Dort präsentierten sich die Flyers hoch fokussiert, aggressiv und in den entscheidenden Momenten spielerisch auf den Punkt. Mit konsequenter Defense und effizienter Offensive setzten sich die Welser schließlich mit 96:89 durch und holten sich verdient den Cup-Titel. Kapfenberg hielt lange dagegen, musste sich am Ende aber der Qualität und Entschlossenheit der Flyers geschlagen geben.
Top-Scorer bei den Siegern war Marcus Azor, der mit 29 Punkten maßgeblichen Anteil am Cupsieg der Flyers hatte. Der Guard übernahm in wichtigen Phasen Verantwortung, war offensiv kaum zu stoppen und wurde für seine Leistung folgerichtig zum MVP des Finales gewählt.
Randnotiz: Christian von Fintel rasierte sich nach dem Cupsieg den Bart – ohne Bart war der Flyers-Kapitän fast nicht wiederzuerkennen. Ob es sich dabei um ein Versprechen oder eine spontane Aktion handelte, blieb offen.
Damen-Cup: Duchess Klosterneuburg souverän zum Titel
Bei den Damen bestätigten die Duchess Klosterneuburg ihre Favoritenrolle. Im Finale gegen UBI Graz kontrollierten die Duchess das Spiel über weite Strecken und feierten einen 72:58-Erfolg.Mit intensiver Verteidigung, klarer Struktur im Spielaufbau und guter Trefferquote ließ der Titelverteidiger wenig Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen.
Rollstuhl-Basketball: Entscheidung erst in der Schlussphase
Im Finale des Rollstuhl-Basketballs lieferten sich die Flintstones Graz und die Sitting Bulls Klosterneuburg ein intensives und bis zum Ende offenes Duell. Die Grazer setzten sich knapp mit 68:65 durch und sicherten sich den Cup-Titel.Positives rund um das Event
GastronomieEin gut organisiertes Gastro-Buffet für den größeren Hunger sowie eine Snack- und Getränkebar sorgten für eine durchgehend gute Versorgung der Besucher:innen.
Sehr gutes Angebot für Kinder
Besonders positiv fiel das umfangreiche Kinderprogramm auf. Mit Spielautomaten, Bogenschießen, Wuzzeltisch, Mini-Tischtennis und weiteren Mitmachstationen war das Angebot familienfreundlich, abwechslungsreich und gut besucht – ein klarer Mehrwert für das Event.
Atmosphäre durch Fans
Unabhängig von der Hallengröße sorgten die anwesenden Fans für lautstarke, emotionale und konstante Unterstützung ihrer Teams – gerade in den entscheidenden Spielphasen war die Intensität auf den Rängen klar spürbar.
Kritische Punkte aus Zuschauersicht
Hallenwahl und RaumwirkungErneut wurde eine sehr große Halle gewählt, von der lediglich eine Längsseite der Tribüne gefüllt war. Die gegenüberliegende Seite sowie beide Korbseiten blieben leer. Optisch wirkte der Raum dadurch weitläufig, auch wenn die Fans akustisch für Stimmung sorgten.
Jackenregelung beim Einlass
Der Zutritt zur Halle war nur ohne Jacke erlaubt, weshalb Zuschauer:innen zur kostenpflichtigen Garderobe (2 Euro pro Jacke) gebeten wurden. Die Regelung dürfte auch dem Ziel gedient haben, eine möglichst kompakte und einheitliche TV-Kulisse zu erzeugen, sorgte bei einigen Besucher:innen dennoch für Unverständnis.
Soundeffekte bei Freiwürfen
Im Finale wurden nach getroffenen oder verworfenen Freiwürfen Sounds eingespielt. Diese wirkten auf viele eher belustigend und vermittelten stellenweise wenig Ernsthaftigkeit oder echtes Spannungsgefühl, das man mit einem Cup-Finale verbindet.
Wiederholte Pausen-Events:
Negativ fiel auf, dass sich die Pausenrahmenprogramme wiederholten. Zuschauer:innen, die bereits bei Halbfinalspielen oder mehreren Partien anwesend waren, bekamen dieselben Show-Acts mehrfach zu sehen – was den Unterhaltungswert mit zunehmender Dauer reduzierte.
Fazit
Sportlich lieferte der Basketball Austria Cup genau das, was man sich von einem Final-Wochenende erwartet: intensive Spiele, hohe Qualität und verdiente Titelträger. Die Fans sorgten für eine starke Atmosphäre, das Angebot – insbesondere für Familien und Kinder – überzeugte.Gleichzeitig bleiben organisatorische Themen wie Hallenwahl, Garderobenregelung, Pausenprogramm und Event-Inszenierung Ansatzpunkte, um dem Cup auch abseits des Spielfelds noch mehr Profil zu verleihen.