HLL – Start der Finalrunde

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Der Grunddurchgang ist Geschichte. Wochen voller intensiver Spiele, enger Entscheidungen und klarer Statements liegen hinter uns – jetzt beginnt die Phase, in der sich zeigt, wer wirklich bereit ist für den nächsten Schritt.

In der HLL, der höchsten Liga Oberösterreichs, startet die Finalrunde. Ab jetzt zählen keine Punktedifferenzen mehr, keine Serien aus dem Herbst und Winter – jede Best-of-Three-Serie beginnt bei 0:0. Favoritenrollen sind vergeben, aber sie garantieren nichts. Erfahrung, Tiefe im Kader und die Fähigkeit, über 40 Minuten konzentriert zu bleiben, werden jetzt den Unterschied machen.

Auch in der H1 ist der Grunddurchgang abgeschlossen. Dort hat Vöcklabruck mit einer beeindruckenden 15–1-Bilanz ein klares Ausrufezeichen gesetzt und sich an die Spitze gespielt. Nun wird sich zeigen, wie sich diese Dominanz in der nächsten Phase behaupten lässt.

Die kommenden Wochen versprechen Intensität, Emotion und Basketball auf höchstem oberösterreichischem Niveau. Jetzt geht es nicht mehr um Entwicklung – jetzt geht es um Entscheidungen.

1. BBC Mile Trockenbau LINZ AG (12–0, +291)
Mile bleibt das Maß der Dinge. Zwölf Spiele, zwölf Siege – eine makellose Bilanz im Grunddurchgang. Die „Jokers“ überzeugten mit Tempo, klarer Struktur und defensiver Stabilität. Auch enge Spiele wurden souverän zu Ende gespielt.

Als Nummer eins gehen sie verdient als Favorit in die Playoffs – doch in einer Best-of-Three-Serie beginnt alles wieder bei null.

2. Raiffeisen Swans Gmunden Landesliga (9–3, +54)
Der Vorjahresmeister schließt die reguläre Saison auf Rang zwei ab. Drei Niederlagen sind ungewohnt, aber Gmunden verfügt weiterhin über Erfahrung, Physis und Playoff-Routine.

In der Finalrunde wird entscheidend sein, ob die Swans ihr Niveau noch einmal anheben können.

3. BBC McDonald’s Iron Scorps Steyr (7–5, +80)
Steyr sichert sich Platz drei mit einer soliden Saison. Die Iron Scorps verfügen über starke Individualspieler und können offensiv jederzeit Druck erzeugen. In ihren besten Phasen agieren sie auf absolutem Spitzenniveau.

Der Schlüssel wird sein, diese Qualität konstant über vier Viertel abzurufen. Gelingt das, ist Steyr in jeder Serie ein ernstzunehmender Gegner.

4. UBBC Lions Enns Black Panthers (6–6, +8)
Als Aufsteiger direkt ins Viertelfinale – ein starkes erstes HLL-Jahr. Enns präsentierte sich diszipliniert und kämpferisch. Gegen die Topteams fehlten oft nur Kleinigkeiten.

Ohne großen Druck können die Panthers befreit aufspielen.

Viertelfinale – Spieltermine HLL​

Die Serien werden im Best-of-Three-Modus gespielt.

VF1: BBC Mile Trockenbau LINZ AG vs. BBC Vöcklabruck
  • 08.03.2026 – 18:15
  • 12.03.2026 – 20:00
  • 22.03.2026 – 19:15 (falls notwendig)
VF2: Raiffeisen Swans Gmunden vs. FCN XXXLutz Baskets Wels
  • 06.03.2026 – 20:45
  • 09.03.2026 – 20:30
  • 22.03.2026 – 14:00 (falls notwendig)
VF3: BBC McDonald’s Iron Scorps Steyr vs. BBC RD LINZ AG
  • 27.02.2026 – 19:00
  • 15.03.2026 – 18:30
  • 20.03.2026 – 20:30 (falls notwendig)
VF4: UBBC Lions Enns Black Panthers vs. Amstetten Falcons A
  • 08.03.2026 – 17:00
  • 15.03.2026 – 16:00
  • 22.03.2026 – 17:00 (falls notwendig)
Die heiße Phase startet somit bereits Ende Februar.

H1 – Vöcklabruck mit starker Saison​

Auch in der H1 ist der Grunddurchgang beendet – und hier setzte vor allem BBC Vöcklabruck ein deutliches Zeichen:

BBC Vöcklabruck (15–1, +429)
Mit 15 Siegen bei nur einer Niederlage sichern sich die Vöcklabrucker souverän Platz eins. Eine dominante Saison mit klarer Korbdifferenz. Offensiv stark, defensiv stabil und konstant über Wochen hinweg.

Für Vöcklabruck ist das ein klares Statement. Nun wird sich zeigen, wie sich diese Form gegen HLL-Gegner behaupten lässt.

Fazit​

Die HLL startet in ihre entscheidende Phase:
  • Mile geht ungeschlagen ins Viertelfinale
  • Gmunden will den Titel verteidigen
  • Steyr bringt individuelle Klasse mit
  • Enns hat als Aufsteiger überzeugt
  • Vöcklabruck dominierte die H1
Jetzt zählen keine Tabellen mehr – sondern nur noch Siege in den Serien.

Bleibt Mile auch in den Playoffs ungeschlagen?
Oder schlägt die Stunde des Titelverteidigers – oder sogar eines Außenseiters?
 
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