Vor heimischem Publikum in der gut gefüllten Halle setzte Österreich seinen starken Start in die EM-Qualifikation fort und bezwang die Niederlande souverän mit 83:70. Das Team von Head Coach Chris O’Shea überzeugte mit einer geschlossenen und engagierten Mannschaftsleistung, bei der jeder Spieler wichtige Beiträge leistete. Besonders auffällig waren Jakob Pöltl, Renato Poljak, Timo Lanmüller, Daniel Friedrich, Bogic Vujosevic, Fynn Schott und Sylven Landesberg, die in entscheidenden Phasen Akzente setzen konnten.
Head Coach Chris O’Shea darf sich die erfolgreiche taktische Umstellung auf die Fahne schreiben – das Team wirkte in allen Phasen stabil und konzentriert. Dennoch bleibt ein kleiner Kritikpunkt: Jakob Lohr bekam im letzten Spiel keine Einsatzzeit und durfte heute erst in den letzten 90 Sekunden aufs Feld – und das bei einer komfortablen +20-Führung. Hier hätte man dem jungen Forward mehr Spielpraxis geben können.
Bogic Vujosevic: Das Spiel gegen die Niederlande war von Beginn an sehr intensiv. Ich denke, wir haben als Team echten Charakter gezeigt und bis zum Ende konzentriert gespielt, was uns den Sieg gebracht hat. Auch das Publikum war großartig und hat uns zusätzliche Energie gegeben.
BFÖ: Du hattest gestern offensichtlich Probleme mit einer früheren Blessur – weißt du schon, ob du das Team beim nächsten Spiel wieder unterstützen kannst?
Bogic Vujosevic: Was die Verletzung betrifft, hatte ich während des Spiels Beschwerden, aber ich arbeite jetzt mit dem medizinischen Team an der Genesung. Ich kann noch nicht mit Sicherheit sagen, ob ich im nächsten Spiel dabei sein kann, aber ich werde alles tun, um fit zu sein und der Mannschaft zu helfen.
Wir danken Bogic Vujosevic für das Gespräch und hoffen, dass er schnell wieder vollständig einsatzbereit ist, um das Team schon im nächsten Spiel unterstützen zu können.
Quelle: Offizielle FIBA-Seite zu den European Pre‑Qualifiers 2027 (Gruppe F, inkl. AUT 83:70 NED).
Mit diesem Sieg steht Österreich nun bei 2–1 in der Qualifikation und kann selbstbewusst in die nächsten Aufgaben gehen.
Starker Beginn und defensive Kontrolle
Österreich startete furios in die Partie – nach knapp drei Minuten stand es bereits 9:0. Die Defensive um Center Jakob Pöltl ließ kaum Chancen zu, während Renato Poljak von außen traf. Nach einem weiteren Dreier von Timo Lanmüller endete das erste Viertel mit einer verdienten 19:10-Führung.Holländisches Aufbäumen vor der Halbzeit
Im zweiten Viertel kam etwas Unruhe ins österreichische Spiel. Ein unsportliches Foul von Renato Poljak brachte den Gästen Punkte von der Linie, schnelle Steals der Niederländer führten zu leichten Körben und kurzzeitig sogar zur Führung. Österreich tat sich im Angriff schwer – ohne Pöltl auf dem Feld wirkte die Defensive weniger stabil. Erst ein unsportliches Foul der Niederländer und ein starker Abschluss von Daniel Friedrich stellten den 39:31-Halbzeitstand her.Schott als X-Faktor im dritten Viertel
Nach dem Seitenwechsel setzte Österreich seinen Lauf fort. Fynn Schott überzeugte mit starker Arbeit am Brett und sicheren Abschlüssen, während Sylven Landesberg wichtige Punkte aus der Distanz beisteuerte. Das Team traf in dieser Phase hochprozentig, nutzte mehrere Dreier in Folge und setzte die Niederlande damit unter großen Druck. Der Vorsprung wuchs stetig an, bevor Head Coach Chris O’Shea gegen Ende des Viertels einigen Leistungsträgern eine Pause gab. Mit 69:48 ging es ins Schlussviertel.Souveränes Ende – kleine Kritik an der Rotation
Auch im vierten Viertel behielt Österreich die Kontrolle. Daniel Friedrich überzeugte als Spielgestalter, während Bogic Vujosevic nach einer Handverletzung sichtbar Probleme hatte – betroffen war dieselbe Hand wie bei einer früheren Blessur.Head Coach Chris O’Shea darf sich die erfolgreiche taktische Umstellung auf die Fahne schreiben – das Team wirkte in allen Phasen stabil und konzentriert. Dennoch bleibt ein kleiner Kritikpunkt: Jakob Lohr bekam im letzten Spiel keine Einsatzzeit und durfte heute erst in den letzten 90 Sekunden aufs Feld – und das bei einer komfortablen +20-Führung. Hier hätte man dem jungen Forward mehr Spielpraxis geben können.
Post-Game Reaction – Bogic Vujosevic
BFÖ: Wie hast du das Spiel persönlich erlebt?Bogic Vujosevic: Das Spiel gegen die Niederlande war von Beginn an sehr intensiv. Ich denke, wir haben als Team echten Charakter gezeigt und bis zum Ende konzentriert gespielt, was uns den Sieg gebracht hat. Auch das Publikum war großartig und hat uns zusätzliche Energie gegeben.
BFÖ: Du hattest gestern offensichtlich Probleme mit einer früheren Blessur – weißt du schon, ob du das Team beim nächsten Spiel wieder unterstützen kannst?
Bogic Vujosevic: Was die Verletzung betrifft, hatte ich während des Spiels Beschwerden, aber ich arbeite jetzt mit dem medizinischen Team an der Genesung. Ich kann noch nicht mit Sicherheit sagen, ob ich im nächsten Spiel dabei sein kann, aber ich werde alles tun, um fit zu sein und der Mannschaft zu helfen.
Wir danken Bogic Vujosevic für das Gespräch und hoffen, dass er schnell wieder vollständig einsatzbereit ist, um das Team schon im nächsten Spiel unterstützen zu können.
Aktuelle Tabelle (Gruppe F)
| Rang | Team | Spiele | Siege | Niederlagen | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Österreich | 3 | 2 | 1 | 5 |
| 2 | Niederlande | 3 | 2 | 1 | 5 |
| 3 | Bulgarien | 2 | 0 | 2 | 2 |
Quelle: Offizielle FIBA-Seite zu den European Pre‑Qualifiers 2027 (Gruppe F, inkl. AUT 83:70 NED).
Mit diesem Sieg steht Österreich nun bei 2–1 in der Qualifikation und kann selbstbewusst in die nächsten Aufgaben gehen.